Archiv der Kategorie: Aktuelle Infos

Hier finden Sie aktuelle Infos, News und interessante Beiträge rund um Jin Shin Jyutsu, Cranio Sacrale Omnipathie, Gesundheit und Wohlbefinden:

10 Jahre Organisation für Jin Shin Jyutsu in Niederösterreich und Burgenland

Interview im Newsletter des „Vereins Jin Shin Jyutsu Österreich“
(von Hedi Zengerle mit Isabella Habsburg):

Wenn Du heute auf die vergangenen 10 Jahre zurückblickst, was siehst Du da?

In 10 Jahren haben Ernst und ich acht Kurse durchgeführt (Einer kam nicht zustande, ein Jahr war Pause) und viele Strömgruppen geleitet. Es gab schöne, aufregende und auch genervte Momente. Wie z.B. als das Seminarhotel mir mitteilte, dass sie versehentlich übersehen hatten, dass der Raum am Samstag für das örtliche Radler-Event reserviert sei. Wir sollten halt in den kleineren Raum gehen. Platz für Liegen gab es da aber keinen. Das Problem wurde dann aber durch Zelte geregelt – für das  Radlerevent.

Jin Shin Jytusu: Geheimtipp für Pferde

Mit einer Cranio-Sacral-Kollegin habe ich Anfang Dezember 2011 einen Stand  auf der „Pappas Amadeus Hores Indoors“ im Messezentrum Salzburg gewagt. Dies ist ein sehr großes 4-tägiges Reitturnier mit Messeanteil.

Neben unserem Stand hatten wir auch die Gelegenheit, Vorträge im Vorführring zu halten. So habe ich Jin Shin Jyutsu für Tiere mit praktischen Beispielen vorgestellt. Die Ponies der Ponygruppe Liefering waren die kleinen Assistentinnen.

Das erste Pony am Donnerstag war etwas unruhig, da die Herde fehlte, und reagierte beim Halten des 23-25-Stromes recht unwillig. Im Nachhinein bestätigte mir die Ponybesitzerin die wiederkehrenden Probleme des Lendenwirbelbereiches.

Flugangst …

Seit  sieben Jahren ströme ich regelmäßig einen Herren, der ursprünglich wegen Verspannungen im Halswirbelbereich zu mir kam.

Bei seiner zweiten Sitzung fragte er mich ganz erstaunt, ob DAS denn auch bei Magenschmerzen helfen würde. Meine Nachfragen ergaben, dass er einen recht empfindlichen Magen hat, der besonders bei Stress auch mit Schmerzen reagieren kann. Diese Blockaden führten auch dazu, dass seine linke Rippe (SES 14) immer wieder die Tendenz hatte, höher zu liegen als die rechte. Dies hat sich im Laufe der Jahre gegeben.

Reaktionen: Selbsthilfe

Ilse besuchte eine Strömgruppe bei mir. Da sie sich nicht gut fühlte, Zahnschmerzen hatte, wirklich schlecht aussah und den Tag schon therapeutisch gearbeitet hatte,  wollte sie nicht andere strömen. Also strömte sie sich unter meiner Anleitung selbst. Am nächsten Tag erhielt ich dieses Mail:

Liebe Isabella,

nach der Arbeit an meinem Zahnproblem über die zweite Tiefe (=SES 8 & 16) und dem Magenstrom und zusätzlicher Lungenarbeit war ich

1. topfit (obwohl vorher total erschöpft und gereizt),
2. bin mit meinem Hund sogar ein längeres Stück gelaufen, was ich sonst verabscheue!! und war
3. noch ca. 6 Stunden
zahnschmerzfrei!!!
Außerdem, kommt mir vor, hat sich seelisch ein großer Ballastbrocken verabschiedet.

Wie ich zu Jin Shin Jyutsu kam

Ende 1999 war ich nervlich am Boden. Ich schlief z.B. ein, war aber nach 2 Stunden wieder wach und blieb dies bis in die Morgenstunden. Von meiner Fliegengewichtsklasse ganz zu schweigen.

In dieser Zeit saß ich mit meinem Jack Russel Terrier bei unserer Tierheilpraktikerin (damals noch in Deutschland) und während diese den Hund austestete, las ich einen Aushang, auf dem die Symptome aufgelistet waren, die einen hohen Befall an Candida Albicans anzeigten. Eine Menge Symptome, die ich abwechselnd immer wieder hatte, aber da sie immer wieder verschwanden, nicht wirklich beachtete. Auf meine Frage empfahl mir die Tierheilpraktikerin einen Heilpraktiker, der mit einem Dunkelfeldmikroskop arbeitete.

Fallbeschreibung: Letzte Tage mit Rosi

Meine Hundesitterin rief mich an, dass mein Jack Russel Rosi den ganzen Tag noch nichts gefressen hatte, sich übergab und auch Durchfall hatte. Ich rief von über 300 km Entfernung den Tierarzt an und meine Rosi bekam dort eine Infusion und diverse Spritzen. Ich raste nach Hause und holte meinen Hund um 22 Uhr ab. Ganz fertig und halblebig war sie, aber das hatte ich mit ihr in den letzten 3 Jahren bereits drei mal erlebt.

Kraftplatzwanderung mit Jin Shin Jyutsu – Rückblick

Es strömte: den ganzen Vormittag aus Wolken. Es blieb also spannend, ob wir unser Vorhaben eine Kraftplatzwanderung unter Führung von Michaela Schara mit Jin Shin Jyutsu – Einlagen zu verwirklichen.

Wir hatten zwar ein Ersatzprogramm in Form eines Dia-Vortrages und Jin Shin Jyutsu-Übungen, aber weder die Angemeldeten noch wir Leiterinnen hatten darauf wirklich Lust. Alle wollten wandern. So trafen wir uns auf der Zweierwiese, auf der Malleiten – einem Bergrücken zwischen Bad Fischau-Brunn und Dreistetten, nahe Wiener Neustadt, und 20 gut ausgerüstete Tapfere stapften nach einer „großen Umarmung“ (SES 16) im leichten Nieselregen los. Wir bestiegen den Pfaffenkogel und hielten dabei das Mudra „Ring aus Daumen und Ringfinger“, das bei einer Teilnehmerin, die sonst mit der Atmung beim Bergwandern Mühe hat, sehr gute Wirkung zeigte. Sie war überrascht.

Fallbeschreibung: Ein Schimmel geht …

Ich wurde zu einem krebskranken Pferd gerufen. Die Besitzerinnen, die Jin Shin Jyutsu schon kannten, konnten sich nicht entschließen, das Pferd einzuschläfern.

Der Wallach ging mit den anderen Pferden auf die Koppel, fraß aber nichts mehr. So weit ich mich erinnern kann, begann ich mit dem Zentralstrom. Die Reaktion war ein wirklich extrem lautes Rollen und Grummeln im Darm. In dieser Art und Weise hatte ich so etwas noch nie gehört. Und er konnte sich auch entspannen.

Ich zeigte noch Griffkombinationen und wir kamen überein, dass das Pferd eingeschläfert wird, wenn es nicht beginnt zu fressen. (Auch wenn sich alle Tierbesitzer wünschen, dass das Tier einfach tot umfällt.)

Rusty: ein Pferd lernt Jin Shin Jyutsu kennen

Rusty ist ein Quarterhorse und war schon als Fohlen ein mutiger und neugieriger Bengel, dem schnell alles zu langweilig wurde und der auch sehr deutlich zu verstehen gab und auch noch gibt, wenn ihm etwas nicht passt. Eine Trainerin meinte einmal, sie habe noch nie ein Pferd gesehen, dem man so stark den „Grant“ im Gesicht ansehe. Er zeigte es uns aber auch sehr deutlich durch Buckeln.

Er hat uns aber auch gelehrt, genauer hinzusehen was wirklich ist, denn er ist weder faul noch generell ein Griesgram. Seine Eskapaden hatten meist mit Schmerzen zu tun. Außer er war der Meinung, dass man nicht um 6.00 Uhr morgens (wegen der Bremsen im Hochsommer) ausreitet, wenn er sich doch die ganze Nacht den Bauch auf der Koppel vollgeschlagen hatte und einfach sehr müde war.